Liebe Leserinnen und Leser,
auf der Internetseite der Fontane-Klinik ist es nachzulesen: „Eine der renommierten Fachzeitschriften im Suchtbereich ist die Zeitschrift TrokkenPresse, die im Großraum Berlin/Brandenburg erscheint und sich an Betroffene, Angehörige und Professionelle als ein Organ des Trialogs wendet.“
Mittlerweile können Sie diese Zeitschrift seit sieben Jahren lesen. Und was dem einen eine verflixte Jahreszahl ist, begreifen wir als den idealen Zeitpunkt, neue Wege zu beschreiten. Mit dem TrokkenPresse Verlag Berlin wagen wir diesen Schritt nach vorn. Seit die TrokkenPresse im Mai 2001 zum ersten Mal erschienen ist, haben sich Betroffene und Angehörige, Fachärzte und Therapeuten, Schriftsteller, Schauspieler und Politiker in Interviews oder in Form eigener Beiträge mit der Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sowie damit verwandten Themen auseinandergesetzt. Einige unterstützten uns mit eigenen Kolumnen oder Kurzgeschichten. Die pointierte Nachricht fürs Auge wurde von engagierten Fotografen und Karikaturisten geliefert. Nicht zuletzt runden wir bis heute jede Ausgabe mit der einzigen trockenen Küche in der freien Presselandschaft ab.
Sieben Jahre TrokkenPresse, das bedeutet auch 45 Ausgaben, 1072 Seiten Information, Erfahrung, Wissen, Kritik, Literatur und Unterhaltung. Grund genug finden wir, eine Auswahl aus diesem mannigfachen Fundus in Buchform zu präsentieren.
Gesagt, getan. Von nun an heißt es frei nach unserer bewährten Zeitschriftendevise: Bücher für Abhängige und Unabhängige! An dieser Stelle möchten wir ihnen unsere erstes Buch kurz vorstellen.